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Digital Storytelling

Die aufmerksamen Leser meines Blogs haben bereits vernommen, dass es ein Thema gibt, das auf mich eine gewisse Faszination ausübt: Storytelling. Während meiner Master Thesis habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und die Faszination hat mich immer stärker gepackt. Nachdem mich damals vor allem die Verbindung zur persönlichen Kommunikation interessiert hat, ist es in letzter Zeit vermehrt auch die Verbindung zur digitalen Welt. Der digitale Wandel ist nicht nur spürbar, meiner Meinung nach sind wir bereits mittendrin – und das schon länger als wir vermuten. Und genau so, wie in den letzten Jahren die digitalen Möglichkeiten entstanden, gewachsen und in ihrer Vielseitigkeit nahezu unbegrenzt sind, haben sich auch die Möglichkeiten von Storytelling in der digitalen Welt stark entwickelt.

In einem Dschungel von Begriffen wie Transmedia Storytelling, Interactive Storytelling, Multiplatforming, Integrated Media, Cross-Media-Productions, Digital Narratives usw. ist es definitiv schwer den Überblick zu behalten. Vor allem wenn diese Begriffe und Benennungen synonym verwendet werden, aber für den jeweiligen Autor unterschiedliche Definitionen haben.

Was ist denn aber nun Digital Storytelling?
Natürlich, in erster Linie das erzählen/vermitteln einer Geschichte mit Hilfe von digitalen Technologien und Medien. Im Gegensatz zum analogen Geschichtenerzählen, das wir von Angesicht zu Angesicht jeden Tag (meist unbewusst)  betreiben, nutzt digital Storytelling die Eigenschaften der digitalen Technologien wie Multimedialität, Interaktivität sowie die  Verfügbarkeit und vor allem die Vernetzung. Die mitschwingenden Elemente und Komponenten werden im digitalen Sinne also zunehmend komplexer. Ich selbst verstehe unter Digital Storytelling die Kombination einer Geschichte (klassisch mit Charaktere, Handlung in Raum und Zeit und inszenierten Konflikten) gepaart mit der Interaktionsmöglichkeit im digitalen Medium – Im Idealfall steuere ich als Benutzer meine Geschichte selbst und habe Einfluss auf den Ausgang. Interaktion ist das Stichwort! Beispiel gefällig? Für mich meisterlich umgesetzt von Weber: http://www.bbqcultures.com

Literatur – Ein Tip.
Diesen Teil würde ich gerne anderen überlassen, und zwar jenen die mich inspiriert haben diesen Blogbeitrag zu schreiben und auf die ich schon während der Erstellung meiner Thesis viel Wert gelegt habe. Daher möchte ich euch auf eine kommende Veröffentlichung hinweisen, die wie ich denke, äußerst interessant werden dürfte: „Digital Storytelling – Thomas Heinrich Musiolik und Prof. Dr. Dieter Georg Herbst“

Quellen: dietergeorgherbst.de
Bildquelle: freeimages.com / Aurimas Gudas

2015-08-Facebook-Drohne

Facebook hebt ab!?

Da war ich ganz schön erstaunt, als ich das gelesen habe: „Facebook präsentiert riesige Internet-Drohne Aquila“. Sieht man sich die Entwicklung von diesem sozialen Netzwerk an, so fragt man sich doch wo die Reise noch hingehen wird? Facebook ist nicht mehr nur das soziale Netzwerk auf dem ein paar Statusmeldungen, Fotos und Videos geteilt werden. Wie es Jens Wiese von allfacebook.de schön auf den Punkt gebracht hat „…längst nicht mehr nur Social Media- und Werbeplattform, sondern vielmehr ein Technologieunternehmen.“

Die Vision, das Internet auch in die entlegensten Gebiete der Welt zu bringen, hat seinen Reiz. Allein die Vorteile für die Menschheit im Bereich der Bildung, Gesundheit und Umwelt usw. sind unvorstellbar – Ein wertvoller Beitrag der geleistet werden kann. Und dennoch ist das ganze aus meiner Sicht noch so weit weg und unvorstellbar. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich hinter einem so grossen Projekt vielmehr einen Giganten wie Google, Apple oder Microsoft erwartet hätte.

Facebook präsentiert seine Vision auf der Seite http://www.internet.org . Ein ähnliches Projekt, mit leicht anderem Konzept wurde übrigens auch schon von Google vorgestellt – Project Loon http://www.google.com/loon . Beide Seiten sind in der Umsetzung sehr gelungen, zeigen vieles an narrativen Methoden in der Umsetzung und sind einen Besuch wert.

Bildquelle: Facebook

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Publikation „Corporate Communication und Public Relations“ des prsuisse

An der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung, präsentierte der Berufsverband pr suisse (Schweizerischer Public Relations Verband) eine aktuelle Standortbestimmung zu Funktion und Herausforderungen der schweizerischen Kommunikations- und PR-Branche.

Die neue Publikation „Corporate Communication und Public Relations“ bringt gleichzeitig das Selbstverständnis des Berufsstands aus Sicht des Schweizer Berufsverbands pr suisse zum Ausdruck. Anlass dazu sind die raschen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Umwälzungen der letzten Jahre, die auch an die Kommunikation höhere Anforderungen stellen – sowohl in der Praxis wie der Aus- und Weiterbildung.

Die Publikation in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch findet sich unter:
http://www.prsuisse.ch/de/service/downloads/corporate-communication-und-public-relationsdefriten

Absolut eine lesenswerte Lektüre! Ein wirklicher Tip.

Quellen: Presseinformation vom 7. April 2015

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Buchempfehlung: Sternhagelglücklich

Keine Angst. Es ist definitiv kein Buch, das eine Anleitung zum Glücklich sein/werden beinhaltet. Viel mehr ist es ein weiterer Selbstversuch vom bekannten Autor Christoph Koch. Ich hatte euch bereits sein Buch „Ich bin dann mal offline“ empfohlen. Und jetzt dieses.

Mein Fazit in aller Kürze: Gekonnt in Szene gesetzt, lustig zu lesen und mit ganz viel unterschiedlichen Perspektiven, Möglichkeiten und Methoden beschreibt Christoph Koch seine Suche nach dem Glück. Mein Favorit: Seine Reise nach Indien;)

Klappentext
Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich? Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis. Jeder sucht sein Glück. Christoph Koch sucht es an ganz besonderen Orten…

Buchvorstellung in Videoform

Ich berichtete bereits, dass ich jetzt auch unter die Autoren gegangen bin. Silvia Ettl-Huber, die Herausgeberin des Buches „Storytelling in der Organisationskommunikation, hat zur besseren Präsentation des Buches auch noch einen Videoclip veröffentlicht. Wir freuen uns, wenn ihr unser Buch kauft und somit den Umsatz kräftig ankurbelt.

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Buchtip: Storytelling in der Organisationskommunikation

Ein bisschen Stolz bin ich jetzt schon. Soeben hat mir der nette Briefträger ein Päckchen gebracht, in dem ein druckfrisches Werk voller wissenschaftlicher Literatur steckt. „Storytelling in der Organisationskommunikation“, so der Titel des Werkes, in dem unter anderem ein Beitrag von mir steckt. Die Herausgeberin Silvia Ettl-Huber, hat mich auf Grund meiner äußerst erfolgreichen Master Thesis gebeten, einen Beitrag für dieses Werk zu leisten. Gesagt getan. Und jetzt ist es also im Handel erhältlich.

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Mein Beitrag lautet: „Wenn ManagerInnen Geschichten erzählen“ und gibt einen kurzen Überblick über den Einsatz von Storytelling in der persönlichen internen Führungskommunikation im obersten Management. Veröffentlicht wurde das Buch im Verlag Springer und ist über mehrere Bezugsquellen zu haben:

>> Verlag Springer VS
>> Amazon Buchshop

Wir freuen uns auf jede Rezension!

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Vortrag auf der Learntec, Messe Karlsruhe

Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr gestartet. Für mich gibt es an dieser Stelle gleich eine neue Erfolgsmeldung zu verkünden. Dem deutschen Nachwuchspreis Wissensmanagement sei Dank, darf ich meine Master Thesis nun das erste Mal auf einer internationalen Fachmesse vorstellen. Der Termin dafür ist der 4. Februar 2014, 15:30h in Halle 1.

Alle Informationen zur Messe findet ihr unter http://www.learntec.de

 

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Deutscher Nachwuchspreis Wissensmanagement

Im Rahmen des 11. Karlsruher Symposiums für Wissensmanagement wurde vergangene Woche erneut der Nachwuchspreis Wissensmanagement vergeben. Über die Preisvergabe entscheidet eine vom Arbeitskreis Wissens­ma­na­ge­ment Karlsruhe (AKWM) eingesetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Rudi Studer, Universität Karlsruhe. Unter den Einreichungen, befand sich auch meine erst kürzlich an der Donau Universität Krems fertiggestellte Master Thesis. Umso größer war die Freude, als ich dann erfuhr, dass ich der Gewinner bin und somit diesen Preis entgegen nehmen durfte.

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Ballast abwerfen

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Ich bin ein großer Fan des Wirtschaftsmagazins „brand eins“, deren neue Website – ganz nebenbei erwähnt übrigens – für meinen Geschmack, der Hammer ist. Leider lässt es meine Freizeit jedoch nicht zu, dass ich jede Ausgabe dieses Magazins wie ein lesewütiges Tier verschlinge. Zudem muss ich auch gestehen, dass mich nicht jedes Schwerpunktthema brennend interessiert – dennoch: die Artikel sind qualitativ hochwertig und alle absolut lesenswert.

Das Heft 05 / Mai 2013 mit dem Schwerpunktthema „Greif zu! Warum TEILEN und TAUSCHEN die Wirtschaft voranbringen.“ hat mich  sehr interessiert. Ganz besonders der Artikel von Markus Albers mit dem Titel „Ballast abwerfen“ in dem es darum geht, wie junge, pragmatische Menschen entdecken, wie es ist mit wenig Besitz zu leben. Der Artikel ist mittlerweile auf der Website von brand eins kostenfrei abrufbar und kann ich jedem nur wärmstens empfehlen: >> Link zum Artikel

Für alle die den Artikel nicht lesen wollen; und auch für alle Anderen: Einfach zum Nachdenken, ein Zitat von Graham Hill (Gründer mehrerer Unternehmen, darunter das Ökodesign-Blog Treehugger.com): „Wir wissen intuitiv, dass die besten Dinge im Leben keine Waren sind, sondern, dass Beziehungen, Erlebnisse und eine sinnvolle Arbeit die Grundlage eines glücklichen Lebens bilden.“ Wie wahr, wie wahr.

Bildquelle: brandeins.de

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Storytelling in der internen Führungskommunikation – Merkmale und Potentiale

Die aufmerksamen Besucher meiner Website haben es bestimmt schon mitbekommen. Im Juli diesen Jahres habe ich mein berufsbegleitendes Master-Studium an der Donau Universität, Krems mit Auszeichnung abgeschlossen. In meiner Master Thesis habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema Storytelling beschäftigt. Dass die Arbeit ein voller Erfolg geworden ist, widerspiegelt sich nicht nur in der Note, sondern auch daran, dass sich renommierte Storytelling-Experten im deutschsprachigen Raum nun mit meiner Arbeit befassen. Was mich sehr freut ist, dass Narrata Consult und das Institut für narrative Methoden (INAM) meine Arbeit sogar auf ihren Websiten publiziert haben. An dieser Stelle nutze ich die Gelegenheit und möchte mich bei allen, die mich während der Erstellungsphase so tatkräftig unterstützt haben, danken. Ein spezielles „Danke“ an Christine Erlach von Narrata Consult für die Hilfe in der Anfangsphase und der Themenpräzisierung.

>> Link zur Website von Narrata Consult – Downloadmöglichkeit Master Thesis

>> Link zur Website Institut für narrative Methoden (INAM) – Downloadmöglichkeit Master Thesis

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Blick in die Zukunft: Reiseplanung leicht gemacht!

Alle Zeichen stehen auf Intuitiv und Interaktiv. Dieser Trend zieht sich nahezu in jeder Branche durch und könnte nach einer Studie der Kreativ-Agentur Fi ziemlich revolutionär für Fluggesellschaften werden. Ein wunderbares Beispiel dafür, was wir mit Big Data anfangen können, wenn sich Airlines, Tourismus und soziale Netzwerke in Echtzeit verbinden.

Natürlich könnte man jetzt argumentieren und sagen, das konnte man vor 15 Jahren im Reisebüro auch schon. Aber in Echtzeit vom Smartphone aus? – Wohl eher nicht!

Gratulation zum schweizer Nationaltag

Die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen gratuliert ihrem Heimatland zum Nationaltag am 1. August – mit einem sehr besonderen Orchester und einer neuen Fassung der Schweizer Nationalhymne. Die Instrumente wie Posaune, Alphorn oder Xylophon sind nämlich winzig und werden von den Uhrenmachern mit Lupe, Zange und Pinzette gespielt. Monatelang haben sie dafür trainiert, schreibt IWC, um so auf ganz neue Art und Weise ihre technische Kunstfertigkeit unter Beweis zu stellen. „Dirigiert“ werden sie dabei vom IWC-Markenbotschafter und Meister-Uhrenmacher Kurt Klaus.

Idee und Konzept stammen von der Stammagentur Jung von Matt. Um die Filmproduktion kümmerte sich Jotz Film, die Postproduktion verantwortete NHB. Regie führte Florian Meimberg.

Quelle: Verlag Werben & Verkaufen GmbH, YouTube.com

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Getzner für die Neupositionierung der Marke ausgezeichnet

European Change Communications Award für Veränderungskommunikation

Für die erfolgreiche Neupositionierung der Marke zeichnete die Jury Getzner Werkstoffe im Zuge des European Change Communications Awards in der Kategorie Branding small aus. Die Verleihung der Auszeichnung der Internal Branding Academy und des Strategy Communications Institutes fand Ende Juni in Wien statt.

Bereits zum fünften Mal prämierten die Internal Branding Academy (IBA) und das Strategy Communications Institute (SCI) aus Salzburg erfolgreiche Branding- bzw. Corporate Design-Prozesse im Rahmen des European Change Communications Awards. In einer Reihe mit namhaften Unternehmen wie ÖBB oder Volkswagen belegte Getzner Werkstoffe den zweiten Platz. Die Auszeichnung fand im Rahmen einer Gala Ende Juni in Wien statt. Die mit Vertreter/innen renommierter europäischer Unternehmen besetzte Jury prämierte den Veränderungsprozess von Getzner in der Kategorie Branding small – die Kategorie für Projekte mit unter 50.000 Euro Budget. Der Markenprozess war darauf ausgerichtet, Getzner nicht mehr nur als reinen Produktionsbetrieb, sondern auch als professionellen Dienstleister im Bereich des Schwingungsschutzes zu positionieren: „Wichtig war, uns bei den bestehenden Kund/innen, Neukunden/innen und Mitarbeiter/innen als Lösungsanbieter zu verankern und auch bei Bewerber/innen als attraktiven Arbeitgeber vorzustellen“, fasst Guntram Pollak, Leiter der Unternehmenskommunikation von Getzner, zusammen. Dass die Umsetzung dieses Vorhabens gelungen ist, unterstreicht auch die Jury in ihrer Begründung: „Ein überdurchschnittliches Projekt, keine Frage. ‚Good vibrations’ ist sicher eine gute Idee“.

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