Dunbar Zahl

Schon mal was davon gehört? Als ich letztens wieder im Buch von Christoph Koch „Ich bin dann mal offline…“ gelesen habe, bin ich auf ein sehr interessantes Thema gestoßen. Die Dunbar Zahl.

Definition laut Wikipedia:

„Unter der Dunbar-Zahl versteht man die theoretische kognitive Grenze der Anzahl an Menschen, mit denen eine Einzelperson soziale Beziehungen unterhalten kann. Das Konzept wurde von Robin Dunbar entwickelt. Die Dunbar-Zahl beschreibt die Anzahl der Personen, von denen jemand die Namen und die wesentlichen Beziehungen untereinander kennen kann. Dunbar sieht die Anzahl als Eigenschaft bzw. Funktion des Neocortex. Die Dunbar-Zahl wird i.A. für den modernen Menschen auf etwa 150 geschätzt. Ob sie auch für sogenannte virtuellesoziale Netzwerke gilt, ist Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.“

Kennen Sie das? Ihr Facebook-Freund hat mehr als 500 Freunde!? Ihr Cousine hat sogar 836 Freunde? Kann das sein? Wie funktioniert das? Gute Frage.

Laut dem Konzept von Robin Dunbar soll es nicht möglich sein eine intensive, reelle Freundschaft mit mehr als 150 Personen zu führen. Verwandte sind in dieser Zahl übrigens bereits mitberechnet. Ich habe meine Freundesliste auf Facebook geprüft und bin zum Entschluss gekommen, dass ich wirklich sehr viele Kontakte habe, mit denen ich zwar mal etwas zu tun gehabt habe, jetzt aber kaum nochKontakt habe. Teils sind es Musiker mit denen ich verschiedene Projekte gespielt habe, teils geschäftliche Kontakte mit denen ich von Zeit zu Zeit zu tun habe.

Soziale Netzwerke sind also ein tolles Instrument um Freunschaften und Kontakte zu pflegen, aber kommunizieren wir wirkliuch mit allen unseren „Freunden“ ständig?? Oderist es eher wie es Robin Dunbar sagt ein stängiger Wechsel zwischen Freundschaften!?

Quellen: Christoph Koch „ich bin dann mal offline…“, Wikipedia, stock.xchng